SPD Spenge SPD Spenge
SPD Spenge Wir gestalten Spenge zukunftsfähig
   Wir über uns  
   Mitteilungen  
   Termine  
   Wahlergebnisse  
   Links  
   Kontakt  
   Mitglied werden  
   Impressum  
   Datenschutz  

Bernd Dumcke
Unser Bürgermeister Bernd Dumcke

Angela Lück
Unsere Landtagsabgeordnete

Stefan Schwartze
Unser Bundestagsabgeordneter

Artikel
Heute ist der 10. Dez. 2018.   

Mitteilung vom 17. Dez. 2012 / Stadtverband Spenge

Zentrale Wasserentkalkung sinnvoll ?

Immer mal wieder kommen in Spenge Forderungen hoch, an zentraler Stelle etwas gegen das harte Trinkwasser zu unternehmen. Zuletzt verwies auf einer Stadtverbandsversammlung ein Spenger Bürger auf positive Beispiele in anderen Bundesländern. SPD-Ratsherr Alexander Luttermann, städtischer Vertreter beim Wasserbeschaffungsverband, setzt sich dort für die Prüfung einer zentralen Trinkwasserenthärtung unter Einsatz moderner Filtertechnologien und deren finanzielle Auswirkungen ein.

Moderne Armaturen, Heißwasseraufbereitungsanlagen und -zirkulationsleitungen reagieren immer empfindlicher auf kalkhaltiges Wasser, auch weil das Heißwasser u.a. zur Legionellenprävention höher temperiert wird. Heißwasserboiler, die keine 10 Jahre durchhalten, sind in Spenge keine Ausnahme. Installateure empfehlen gerne den Einbau privater Entkalkungsanlagen. Derzeit werden solche Anlagen auch in Spenge mit verschiedenen Medien beworben. Investitions- und Unterhaltungskosten belaufen sich für ein Einfamilienhaus schnell auf 100 € im Jahr.

Nach Auskunft des Wasserbeschaffungsverbandes (WBV) werden sich die Probleme möglicherweise in Zukunft noch verschärfen. Grundwasserschichten versalzen, auf Grund geringerer Niederschlagsmengen in den letzten 5 Jahren muss mehr Tiefenwasser gefördert werden. Dies ist zunehmend härter. Das Wasser aus dem Wasserwerk Heedem liegt bereits jetzt über dem Grenzwert bei dem eine Enthärtung empfohlen wird. Die eigentliche Problematik wird in der Kostenfrage und in der Konsequenz für die im Verbund angeschlossenen anderen Wasserwerke gesehen.

Neben grundsätzlichen Vorbehalten in der Bevölkerung, u.a. aus gesundheitlichen Gründen, sprechen derzeit noch eine Reihe weiterer Gründe gegen eine zentrale Entkalkung. In Heedem würden rund 10% des gewonnenen Wassers bei der in Frage kommenden Membrantechnologie als „Abwasser“ im Mittellandkanal landen. Wasser ist nicht nur in Heedem kostbar und es bleibt die Frage, ob wir uns diese „Verschwendung“ zur Enthärtung des Wassers leisten wollen. Hierzu sind allerdings in Zukunft technische Fortschritte in Form von Verfahrensverbesserungen zu erwarten.

Ein weiterer Punkt ist, dass eine Enthärtung nur des Wassers aus Heedem nicht ausreicht. Die Bereitschaft der anderen Verbandsmitglieder zu entsprechenden Investitionen in den einzelnen Wasserwerken ist notwendig. Für Alexander Luttermann ist klar, dass Spenge bei der Wasserentkalkung/-enhärtung keine Alleingänge machen kann. Aber er wird – unterstützt von der Spenger SPD - an dem Thema dranbleiben.

Alle Mitteilungen   -   Zurück...   
©2018 SPD-Spenge.de - spd-info@spd-spenge.de