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Mitteilung vom 21. Feb. 2014 / Ratsfraktion

Konstruktive Diskussionen zur Stadtentwicklung

Ausgelöst durch geplante Bauvorhaben, wie das neue Fachmarktzentrum an der Kreuzung Lange Straße / Mühlenburger- und Biermannstraße, die öffentliche Ideenwerkstatt zu dem von Bürgermeister Bernd Dumcke angestoßenen städtebaulichen Entwicklungskonzept ISEK und durch Berichterstattungen in unseren Lokalzeitungen gibt es derzeit in Spenge breite Diskussionen zur weiteren Entwicklung unserer Stadt. Die SPD begrüßt dies ausdrücklich, sind diese Auseinandersetzungen doch der lebendige Beweis dafür, welch großes Interesse die Bürgerinnen und Bürger an ihrer Stadt haben.

Da stört es uns überhaupt nicht, wenn sich einzelne Beiträge und Ideen zunächst scheinbar widersprechen, wenn einerseits eine stärkere Begrünung gefordert wird und im gleichen Atemzug über zu viel Laub geklagt wird, wenn der eine die Lage des E-Centers für eine Katastrophe hält, dem gegenüber aber die Kaufkraftbindung an unsere Stadt steht, wenn sich viele Menschen über die Ablösung von maroden Häusern und neue Einkaufsmöglichkeiten freuen und sich andere über die zwangsläufig damit verbundene Verkehrsbelastung beschweren usw.. Dies alles ist unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger abzuwägen und in verträglichen Kompromissen zu gestalten.

Nach Ansicht der SPD ist es wenig hilfreich, rückwärts gewandt darüber zu sprechen, was man vor Jahrzehnten hätte anders machen sollen oder wer was schon immer gesagt hat.

Die SPD widerspricht der CDU nicht, wenn gesagt wird, dass die Ortsteile gut mit Infrastruktur versorgt wurden. Bürgertreffs, Feuerwehrgerätehäuser, Räume für die Offenen Ganztagsgrundschulen und Sportstätten zeugen davon. Deshalb war ja auch die Innenstadt mit dem abgängigen Bürgerzentrum und der Bücherei einfach dran. Die Unterhaltung der Ortsteil-Immobilien wird die SPD weiter unterstützen, die Unterhaltung der Sportplätze wurde seit 2009 deutlich verbessert.

Rückläufige Entwicklungen kleinerer Ortsteile auf Grund des demografischen Wandels und wirtschaftlicher Zwänge haben inzwischen die meisten Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt erkannt. Wenn Einrichtungen vom Bäcker bis zum Bankschalter aus der Nachbarschaft verschwinden, dann betrifft das nicht nur Ältere in ihrer Lebensqualität. Anlass zu weiterer Sorge ergibt sich aus dem Entwurf zum Landesentwicklungsplan, der Ortsteilen unter 2000 Einwohnern die Perspektiven nehmen will. Bei der Schaffung kommerzieller Versorgungseinrichtungen sind Kommunen überfordert. Unangebracht sind Forderungen nach vermehrtem Einsatz von Steuergeldern für die Ortsteile, wie sie ausgerechnet von der FDP für ein schnelleres Internet gestellt wurden, einer Partei die sonst auf die Gesetze des freien Marktes und die Kräfte von Angebot und Nachfrage setzt. Das letztlich erreichte Ergebnis in Form des Netzausbaus durch die Telekom ist allemal überzeugender.

Die Ortsteile werden ihre Lebensqualität nur erhalten, wenn sich die dort lebenden Bürgerinnen und Bürger selber aktiv dafür einsetzen und die Stadt dies zielgerichtet unterstützt, wie dies vielfältig von der freiwilligen Feuerwehr, beim Bürgerbusverein, den kulturell und sportlich engagierten Vereinen bis hin zur Freibadinitiative in Lenzinghausen auch geschieht. Jammern über angebliche Vergreisungen helfen nicht weiter. Die Vorschläge nach Zukunftswerkstätten für die Ortsteile sollten aufgegriffen werden.

Das Land wird die Stadtentwicklung auf der Grundlage städtebauliche Konzepte fördern, davon wird unsere Stadt insgesamt profitieren.

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