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Heute ist der 10. Dez. 2018.   

Mitteilung vom 20. Juli 2015 / Stadtverband Spenge

Schulangebot mit Kooperationen weiterentwickeln

Die Möglichkeit alle allgemeinen Schulabschlüsse in Spenge erreichen zu können, hat für die SPD oberste Priorität. Die unter nicht ausreichenden Anmeldungen leidende Regenbogen-Gesamtschule soll über Kooperationen mit anderen Gesamtschulen abgesichert und gestärkt werden. Auf Grund der nicht mehr ausreichenden Anmeldungen zur Realschule, soll für diese Schule zum Schuljahr 2016/17 kein Anmeldeverfahren mehr durchgeführt werden.

Bereits vor Jahren hat die SPD Spenge das Ziel definiert, allen Spenger Kindern die Möglichkeit zu sichern, alle Bildungsabschlüsse an ihrem Wohnort in der Stadt Spenge erlangen zu können. Dies ist gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und sich verändernder Schulstrukturen eine besondere Herausforderung und Zukunftsaufgabe.

Gute Bildung für unsere Kinder ist eine entscheidende Voraussetzung für deren Chancengleichheit in unserer Gesellschaft und damit ein maßgeblicher Faktor für die Infrastruktur und Attraktivität unserer Stadt.

Bei den jetzt anstehenden, aus Sicht der SPD überfälligen Entscheidungen zur Schulentwicklung, stützen wir uns auch auf den fortgeschriebenen Schulentwicklungsplan (SEP) für die Jahre 2015/16 bis 2020/21, der in der Schulausschusssitzung am 24. Juni 2015 vorgestellt wurde und öffentlich zugänglich ist. Die Gutachter des SEP empfehlen u.a. für den Bereich der Sekundarschulen nur die Beibehaltung der Regenbogen-Gesamtschule.

Neben grundsätzlichen Argumenten für und gegen die Spenger Realschule und die Regenbogen-Gesamtschule, wie individuelle Förderung, echte Ganztagsschule, Angebote zur Inklusion, Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler gegenüber dem gegliederten Schulsystem einschließlich dem Hinführen in die gymnasiale Oberstufe, geht es derzeit vorrangig um den grundsätzlichen Erhalt einer weiterführenden Schule in Spenge vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung einschl. der abnehmenden Zahl von Kindern in Spenge.

Auszug aus dem SEP:

Realschule: 2009/10 - 349 Schüler, 2014/15 - 277 Schüler, Prognose 2020/21 - 178 Schüler

Gesamtschule Sek.I: 2009/10 - 691 Schüler, 2014/15 - 618 Schüler, Prognose 2020/21 - 533 Schüler

Das Recht von Eltern, die eine Gesamtschule ablehnen, auf ihre individuelle Schulwahl sehen wir als ausreichend gesichert an, da in der Nachbarschaft von Spenge sowohl Realschulen als auch Gymnasien bereit stehen. Ein Recht, das für Eltern, die für ihr Kind eine Gesamtschule wollen, so nicht umsetzbar wäre, wenn es in Spenge keine Gesamtschule mehr gäbe. In einem solchen Fall würde sich auch die Frage stellen, wo sollen zukünftig die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe der Regenbogen-Gesamtschule unterkommen ?

Es trifft zu, dass die Spenger Gesamtschule in der Sekundarstufe I nur mit Schülerinnen und Schülern aus Nachbargemeinden genügend Anmeldungen erreichen kann. Wir halten dies für vertretbar, weil sich Auspendler zu auswärtigen Realschulen und Gymnasien und Einpendler zur Gesamtschule in den letzten Jahren ungefähr ausgleichen.

Eine Beschränkung des Schulangebotes aus finanziellen Erwägungen nur auf Spenger Schülerinnen und Schüler halten wir für kurzsichtig. Wenn sich alle Nachbarkommunen so verhalten würden, ergäbe sich die Gefahr, dass Spenger Schülerinnen und Schüler keine aufnahmebereite weiterführende Schule in der Nachbarschaft mehr finden könnten. Im Gegenteil sehen wir in einer Kooperation mit Nachbarkommunen die einzige Chance, auch in Zukunft ein angepasstes, sich ergänzendes Schulangebot in Spenge bieten zu können.

Das eine solche Vorgehensweise Zeit benötigt, muss dabei allen klar sein. Einerseits ergeben sich in unseren Nachbarkommunen auch Probleme aus dem sich ständig fortentwickelnden Schulwahlverhalten und der Bevölkerungsentwicklung, andererseits bedarf eine erfolgreiche Kooperation belegbare Vorteile auf allen Seiten.

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