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Mitteilung vom 01. Nov. 2016 / Ortsverein Spenge

125 Jahre Spenger Schlacht

Am 8.9.1891 nahmen auf einer Wiese am Froschbach gewalttätige Auseinandersetzungen ihren Anfang, die in der Bielefelder Volkswacht am 11.8.1891 als "Blutarbeit" kommentiert wurden. Sozialdemokratische Zigarrenarbeiter der Spenger SPD, die zusammen mit Genossen aus Bielefeld und Bünde eine Versammlung abhalten wollten, wurden von einem Pastor Iskraut aus Bielefeld und seinen Anhängern, die sich mit Teilen der Spenger Landbevölkerung verstärkt hatten, angegriffen.

Ein Jahr nach Auflösung des Sozialistengesetztes am 25. Januar 1890 und nach Gründung des SPD Ortsvereins Spenge am 23.11.1890 in der Gastwirtschaft Freese in Westerenger wurden Sozialdemokraten in Spenge nach wie vor nicht nur von der Obrigkeit argwöhnisch beobachtet und überwacht.

Die in der SPD Spenge organisierten Arbeiter standen zu Beginn der 90er Jahre des 19. Jahrhunderts einer Landbevölkerung gegenüber, die mehrheitlich die christlich-konservative Partei unterstützte. Während unter Lohneinbußen leidende Zigarrenarbeiter sich in dieser Zeit bereits zu den Sozialisten bekannten, neigten besitzlose Heuerlinge aus der Landbevölkerung noch mehrheitlich zum konservativem Lager und erst bei den Reichstagswahlen 1912 erreichte die SPD im gesamten Amt Spenge die Mehrheit.

In diesem Umfeld kam es 1891 zu den gewalttätigen Auseinandersetzungen, von denen unter dem Begriff "Spenger Schlacht" berichtet wird. Auf der Seite der Sozialdemokraten sollen rund 500 Personen und auf der Seite ihrer Gegner 1500 Personen beteiligt gewesen sein.

Neben historischen Zeitungsberichten wie in der "Neue Westfälische Volks-Zeitung", "Der Wächter", "Volkswacht" und Quellen im Spenger Stadtarchiv wird auf den Beitrag von Norbert Sahrhage in dem Buch "Geschichte der Stadt Spenge", Herausgeber Wolfgang Mager, hingewiesen.

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